Medien und Presse
Hier finden Sie Artikel, die im zusammenhang mit Physioblind veröffentlicht wurden
Inhaltsverzeichnis
Bericht zum Wochenendkurs "Spiraldynamik"
Ein Artikel über Therese und ihren Führhund
Bericht des 2. Kurses "Anatomie am Präparat"
Bericht des Wochenkurses 2011
Bericht des Wochenkurses 2010
Kursbericht Anatomie am Präparat
Bericht vom Stand an der Züspa 2010
Kursbericht Wochenendkurs 2010, Easytape
Kursausschreibung Wochenendkurs 2010, Easytape
Brief an die Ausserordentliche Generalversammlung der IMTT
Bericht über den Wochenendkurs 2009
Bericht des Wochenkurses 2009
Kursausschreibung Wochenkurs 2009
Tag der Physiotherapie 2008 zum Thema Schmerz in Glarus
20 Jahre Jubiläum und Tag der Physiotherapie 2008 in Glarus
Narbenkurs nach David Boeger
Bericht des Wochenkurses 2008
Kursausschreibung Wochenkurs 2007
Bericht über die Generalversammlung 2007
Chiropraktik und Physiotherapie
Kursausschreibung, Einblick in die Chiropraktik
Bericht zum Wochenendkurs "Spiraldynamik"
Am Samstagmorgen, 30. Oktober 2011 treffen sich acht blinde und sehbehinderte PhysiotherapeutInnen am Bahnhof Glarus zur Weiterreise an den Klöntalersee, wo wir im Hotel-Restaurant Rhodannenberg unsere Zimmer beziehen. Wir werden dort von unserer Kursleiterin, Frau Paula Engler sowie dem Hotel-Inhaber bereits erwartet und aufs freundlichste empfangen. Unterkunft und Verpflegung sind ausgezeichnet; allein schon die Glarner Spezialität „Ziger-Hööräli“ ist eine Reise an den Klöntalersee wert...(-: Ganz abgesehen natürlich von der atemberaubenden landschaftlichen Kulisse.
Nach dem Mittagessen beginnt der Kurs auf höchst angenehme Weise mit einem wohltuenden Fussbad und einigen einführenden Erläuterungen zur Spiraldynamik.
Wir erfahren, dass dieses Konzept vom Schweizer Arzt Dr. Christian Larsen entwickelt wurde und dass unser ganzer Körper mit allen Bewegungsabläufen nach dem Prinzip einer Schraubenspirale funktioniert. Zwei Pole, gegeneinander verdreht, ergeben eine optimale Stabilität, ohne dass die Mobilität der dazwischenliegenden Bewegungseinheit verloren geht. Das Prinzip beruht also auf der Spirale als natürlichem Strukturelement und der Dynamik als bewegender Kraft. Mit Hilfe von Wahrnehmungs- und Bewegungsübungen lehrt Paula uns einen bewussteren Umgang mit unseren oft getretenen und viel zu wenig beachteten Füssen.
Nach einem abschliessenden „spiraldynamischen“ Spaziergang am Sonntagmittag haben wohl alle von uns den genialen Dreh verinnerlicht – vor allem auch dank Paulas engagierter und liebevoller Begleitung.
Spiraldynamik macht neugierig auf mehr!
Schmerikon, im Januar 2012 Therese Reichert
Verein „physioblind"
«Magic hat mein Leben verändert»
Von Geburt an ist die Schmerknerin Therese Reichert blind. Mit dem ausgebildeten Blindenführhund «Magic» zur Seite ging für sie nicht nur ein Wunsch in Erfüllung, sie hat ein grosses Stück Lebensqualität gewonnen.
Von Renate Ammann
Konzentriert steht Magic am Strassenrand vor dem Zebrastreifen. Einen der weit über 20 Befehle in italienischer Sprache, die Strasse dort zu überqueren, hat ihr Therese Reichert kurz zuvor gegeben. Mit ihrem weissen Blindenstock tastet sie die Bordsteinkante ab. Magic indes geht bis zur Mittelinsel, hält nochmals kurz an und beide zusammen passieren auch die zweite Strassenhälfte problemlos. Der Weg zur Post, der heute auf dem Programm steht, ist der vierjährigen, schwarzen Labradorhündin durchaus bekannt. Ohne sich von entgegenkommenden Menschen und Hunden auch nur im Geringsten ablenken zu lassen, bleibt sie direkt vor dem Briefkasten stehen. Kein Interesse schenkt sie auch der Verbotstafel für Hunde in der Poststelle, sie geniesst Sonderrechte, mit denen ihr überall Eintritt gewährt wird.
Keine Kontakte «im Dienst»
Die gleiche Ausnahme gilt auch für Lebensmittelgeschäfte und da taucht schon die erste Frage auf, ob Magic noch nie etwas Essbares gestohlen hat. Schliesslich sind Labradore als ziemlich verfressen bekannt. «Bis jetzt zum Glück noch nicht und das bleibt hoffentlich auch dabei», lacht Therese Reichert. Die Hündin begleite sie auch ins Restaurant und in Hotels, wo gute Düfte irritieren könnten. «In dem Moment, in dem ich Magic das Führgeschirr anziehe, fängt für sie die Arbeitszeit an, dann ist sie ausschliesslich für mich da, von allem Drumherum darf sie sich nicht ablenken lassen, auch nicht von verheissungsvollen Gerüchen.» In diesem Zusammenhang äussert sie eine grosse Bitte an ihre Mitmenschen, einerseits ohne, aber auch mit Hunden. «Wenn Magic im Führgeschirr unterwegs ist, sollte sie von anderen Leuten weder angesprochen noch angefasst und schon gar nicht mit einem Leckerli abgelenkt, sondern vollkommen ignoriert werden.» An Hundehalter richtet rufen und keine Kontaktaufnahme zu gestatten. «Jegliche Ablenkung von ihrer eigentlichen Aufgabe meines Hundes kann für mich zum Sicherheitsrisiko werden.»
Ausser Dienst
Den Unterschied zwischen «im Dienst» und Freizeit kennt Magic sehr wohl. Gleichgültig auf welchen Spazierwegen rund um Schmerikon, kaum zieht Therese Reichert ihr das Führgeschirr aus, benimmt sie sich wie jeder andere Familienhund auch. Neben schwimmen gehört ihre ganze Leidenschaft hölzernen Stecken, je grösser desto lieber. Dabei könne sie all ihrer angestauten Energie freien Lauf lassen und das sei ein Grund mehr, täglich ein paar Stunden «ausser Dienst» mit dem Hund unterwegs zu sein. Und wenn unter diesen Umständen andere Hunde mit Magic Kontakt aufnehmen würden, sei das überhaupt kein Problem. «Seit Magic vor rund eineinhalb Jahren zu mir kam, hat sich mein Leben völlig verändert.» Im Gegensatz zu vorher finde es jetzt wesentlich mehr draussen statt, bei Wind und Wetter und auf die vielen in der Zwischenzeit geknüpften Kontakte zu Hunde- und Nichthundehalter möchte sie keinesfalls mehr verzichten, so Reichert.
Augen an den Fingerspitzen
Die 53-Jährige ist von Geburt an sehbehindert, das heisst, sie hat noch einen Sehrest von ungefähr sechs bis sieben Prozent. «Das ist ein kleines Fenster, aber trotzdem ein grosser Unterschied zur totalen Blindheit», hält sie fest. Der Sehrest sei farben- und kontrastorientiert und an dieser Optik könne sie sich im Alltag sehr gut orientieren. Von der Ausnahme abgesehen, dass ihr eine Hilfe beim Putzen und Flicken zur Hand geht, bewältigt Therese Reichert ihren Haushalt mit Ehemann und zwei Teenagern alleine. «Ordnung im Haushalt ist für mich ein wichtiges Element», mit zwei Kindern sei das jedoch nicht immer realisierbar. «Ich suche vieles und manchmal muss ich warten, bis jemand kommt, der es sieht.» Sie habe Augen an den Fingerspitzen, behaupten Patienten, die sie als Physiotherapeutin in der kleinen Praxis im eigenen Haus behandelt. «Ich sehe aber auch mit den Ohren und nehme wahrscheinlich einige Dinge intensiver wahr wie Sehende, die sich beim Gespräch ins Gesicht schauen können.»
Unvergessliches Erlebnis
Ungefähr vor drei Jahren hat Therese Reichert bemerkt, dass sie im Winter fast keinen Schritt mehr vor die Haustüre wagte. Sie bekundete Mühe, auf den mit Schnee bedeckten und somit keinen Kontrast bildenden Wegen den Heimweg zu finden. Um dieser Unsicherheit entgegenzuwirken gab es zwei Varianten: entweder ein Mobilitätstraining mit dem Langstock oder einen Führhund. Die Entscheidung fiel zugunsten eines Hundes, zumal sie diesen Wunsch schon lange hegte. «Das geschieht aber auch nicht von heute auf morgen, dass man einen Führhund erhält», betont sie, denn zwischen der ersten Kontaktaufnahme zur Schweizerischen Schule für Blindenführhunde in Allschwil bis Magic erstmals eine Woche zur Probe eine Woche Ferien bei ihr verbracht habe, sei mehr als ein Jahr vergangen. «Es ist ein unvergessliches Erlebnis, täglich war ich mit dem Hunde an meiner Seite draussen», erinnert sie sich. Magic durfte zu diesem Zeitpunkt zwar das offizielle Führgeschirr noch nicht tragen, da sie die Prüfung noch nicht abgelegt hatte, «aber für mich stand fest, dieser Hund oder keinen, da spielte die Farbe und ob es sich um einen Rüden oder eine Hündin handelte, keine Rolle.» Die Instruktoren der Blindenhundeschule würden grosses Augenmerk darauf legen, dass der Sehbehinderte und der Hund vom Temperament her betrachtet perfekt harmonieren.
Lebenslänglich gut versorgt
Nach wie vor pflegt Therese Reichert einen losen Kontakt zur Blindenführhundeschule und ihrem Instruktor Martin Kurz. «Er ist ein grosser Sympathieträger und den alljährlich geplanten Besuch von ihm betrachte ich nicht als Kontrolle, sondern als Support.» Magic ist aber nicht nur ganz aus dem Häuschen, wenn sie «ihren» Martin wieder sieht, das Gleiche trifft auch auf Begegnungen mit ihrer Patin zu, bei der sie das erste Lebensjahr verbracht hat. «Ob ich Kontakt zu dieser Frau aufnehmen wollte, durfte ich entscheiden», die Neugierde habe sie zu diesem Schritt bewogen. In diesem Zusammenhang erwähnt Therese Reichert auch, dass die Hunde lebenslänglich im Besitz der Blindenführhundeschule bleiben würden, sie selbst sei nur Halterin. «Ob Magic nach ihrer Pensionierung bei mir bleibt oder ihren Lebensabend bei Leuten verbringt, die gerne einen Hund um sich haben, steht jetzt noch nicht fest», ein Blindenführhund sei jedenfalls von der ersten bis zur letzten Minute bestens versorgt.
Navigationsgerät zum Wandern
Noch aber denken Therese Reichert und ihre Magic nicht an das Ende ihrer engen Beziehung. Vielmehr geniessen sie, wie gerade kürzlich, einen Wochenendausflug ins Engadin zusammen mit einer Freundin. In guter Erinnerung geblieben ist ihr auch das Schneeschuhwochenende in der Nähe des Pilatus geblieben, das speziell für Sehbehinderte mit ihren Führhunden organisiert worden war. «Schmerikon finde ich zwar extrem schön, doch zwischendurch gehe ich gerne auswärts ein paar Kilometer wandern.» Und was ihr beim Wandern behilflich sein könnte, gibt es leider noch nicht auf dem Markt. «Auf den Hund, der lesen kann, wird man noch lange warten müssen», zeigt sie sich von ihrer humorvollen Seite, «es sollte aber möglich sein, ein Navigationsgerät für Wanderwege zu entwickeln, das mir auf ein paar Meter genau sagt, wo ich mich befinde», das sei nur eine Frage der Softwaer, fügt sie hinzu. Neben den vielen Hilfsmitteln, die Sehbehinderten heutzutage zur Verfügung stehen, wäre ein solches Gerät sicher nicht nur für sie dienlich.
Details zum Blindenführhund: http://www.blindenhundeschule.ch/
14.09.2011
Bericht des 2. Kurses "Anatomie am Präparat", diesmal zum Thema Gelenke, Bänder und Knorpel
Letzten Herbst hatten wir einen Kurs, "Anatomie am Präparat" zum Thema Muskeln, Sehnen und Nerven. Wir waren alle begeistert die Anatomie einmal richtig zu sehen und nicht nur von Beschreibungen und mit Hilfe eines künstlichen Skelettes uns vorstellen zu müssen. Viele falsche Vorstellungen wurden ausgeräumt, die Muskelformen, -volumen, -lage… Wie dick ist eine Sehne, ein Nerv? Oh wie zart oder robust doch ein Nerv sein kann!
Im Kurs am 7. Juni und 10. Juni kam vor allem das Skelett mit seinen Bändern, Knorpeln zum Tragen. Ich war völlig fasziniert von einem Knie mit Seiten-, Kreuz- und Intertransversalbändern, Das Verschieben der Menisken bei Flexion direkt beobachten zu können. Einen Fuss mit Halluxvalgus zu sehen, die Linien am Femur, die Knochenform – oh, warum sind die künstlichen Skelette so ungenau!
Ja, es wird ein weiterer Kurs geben, das nächste mal zum Hauptthema Organe.
Susanne Gasser
Bernhard Fasser
Auch heute haben sich die Tutoren grösste Mühe für uns gegeben. Sie zeigten uns
sogar eine Rarität, die sie noch nie an einer Leiche entdeckt hatten: Der
Musculus Obturatorius Externus war doppelt vorhanden. Es war sehr
eindrücklich. Auch funktionell ist mir heute vieles klarer als zuvor. Ich bin gespannt, was ich
in der nächsten Zeit alles bei meiner Arbeit finden kann.
Danke für die Organisation dieser beiden tollen Anlässe.
Bericht des Wochenkurses 2011 in der Solsana
Assistentenbericht
Physioblind – Kurs über Chiropraktik vom1.5.2011bis 5.5.2011 in der Solsana
Als ehemalige MPA von Dr. Roy Bösiger, Chiropraktor in Sargans durfte ich Roy an den Chiro –Kurs nach Saanen begleiten. Für mich war das alles „Neuland“. Bereits die Hinfahrt vom Sarganserland ins Berneroberland war ein Erlebnis. einfach wunderschöne Landschaften.
Der Kurs begann am 1. Mai mit dem gemeinsamen Nachtessen und gegenseitigen Kennen lernen. Am darauf folgenden Vormittag versammelten sich alle im Vortragsraum des Hotels Solsana. Dr. Roy Bösiger begann den Kurs mit Einspielungen berühmter Persönlichkeiten und er erklärte was Chiropraktik eigentlich ist. Anschliessend wurde anhand von Beispiel-Personen das Vorgehen besprochen und die Techniken von Chiropraktik gezeigt. Nach einigen Minuten Pause wurden in Zweier-Teams geübt, was Roy vorher erklärt hatte. Umsichtig und gefühlvoll führte Roy Bösiger die Physiotherapeuten in Technik von Chiropraktik ein.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen und einigen Minuten Siesta wurde der Kurs am Nachmittag weitergeführt. In diesem Rahmen vergingen die darauf folgenden Kurstage wie im Fluge. Immer wieder wurden interessante Beispiele gefunden, welche die Physios und Roy miteinander analysierten und versuchten die Probleme (des Patienten) gemeinsam zu lösen. Zusätzlich zur Chiropraktik vermittelte Dr. Bösiger den Kursteilnehmern auch einiges über Kinesiologie. Die Kinesiologieausbildung hat Dr. Bösiger vor einigen Wochen erfolgreich abgeschlossen. Jeden Kurstag lies Roy mit seiner neu erlernten „Net-Work-Technik“ ausklingen. Während ca. einer halben Stunde behandelte er gleichzeitig 6 Kursteilnehmer. Für mich als Beobachter eine Art Entspannung.
Und bereits hiess es wieder Abschied nehmen vom Berneroberland. Nach Übergabe der Kursbestätigungen hiess es für Roy und mich uns auf die Heimreise zu machen. Denn bereits am 6.Mai morgens um 7.00h hiess es für Dr. Bösiger wieder für seine Patienten in der Chiropraxis da zu sein.
Interessante und eindrückliche Tage sind für mich zu Ende gegangen.
Gerne würde ich Roy bei einem weiteren Kurs behilflich sein.
Margrith Spitz
Bericht des Wochenkurses 2010 in der Solsana
Referentenbericht
Vom 25. bis 29. Oktober 2010 lud Physioblind für einen einwöchigen Kurs zum Thema „Gleichgewicht – Schwindel – Muscle Balance“ im Hotel Solsana in Saanen ein. Speziell an diesem Kurs war, dass drei Referenten zu gegen waren; alle drei Experten in ihrem Bereich.
Am Sonntagabend reiste der Grossteil der 21 Kursteilnehmer mit dem ÖV an, alle voller Erwartungen auf die gemeinsame Woche. Beim Znacht ergab sich die Möglichkeit für einen ersten Kontakt zwischen Kursteilnehmern und Referenten. Am nächsten Morgen startete man nach einem ausgiebigen Frühstück wie immer pünktlich mit der ersten Lektion. Man fühlte bereits bei der Vorstellungsrunde, dass das Thema interessierte. Bereits wurden ganz konkrete Fragen zu eigenen Erfahrungen aus dem therapeutischen Alltag formuliert. Nun war es an der Zeit, ganz ins Thema einzutauchen.
Die ersten zweieinhalb Tage gestaltete Dr. Jaap Swanenburg, Physiotherapeut am UniversitätsSpital Zürich, zu den Themen „Balance“, „Einfluss des Alters auf die Balance“, „Epidemiologie von Stürzen“, „Sturzprophylaxe“, „Dual Tasking“ und „Osteoporose“. Das Theoretische wurde mit viel Erfahrungsaustausch, praktischen Übungen und einer Prise holländischem Humor aufgelockert.
Inhalt in diesem Teil war unter anderem die Funktion der verschiedenen sensorischen Systeme sowie mögliche Beeinträchtigungen dieser Systeme durch altersbedingte degenerative Prozesse. Absolut spannend war es für uns Referenten zu sehen, wie Sehbehinderte trotz der fehlenden visuellen Information sehr geschickt ihr vestibuläres und propriozeptives System für eine optimale Balance beim Stehen und Gehen einsetzten und das von den anderen Kursteilnehmern schnell und genau analysieren konnten. Das erwartete Ungleichgewicht bei anspruchsvollen Balanceübungen stellte sich für uns überraschenderweise nicht akzentuierter als bei Sehenden dar. Auch die sehr differenzierte Ganganalyse nach Gehör beeindruckte uns stark.
Die nächsten zwei Halbtage waren dem Thema „vestibulärer Schwindel“ gewidmet. Unter der Leitung von Muriel Keller, Physiotherapeutin auf der ORL des UniversitätsSpitals Zürich, wurde ganz praktisch die Physiologie und Pathophysiologie des vestibulären Systems erklärt. Patientenbeispiele dienten als Ausgangslage für das Erarbeiten von physiotherapeutischen Untersuchungs- und Behandlungsstrategien. Auch hier fand ein reger Erfahrungsaustausch statt.
Im letzten Teil des Kurses ging es unter Leitung von Balz Winteler, Physio- und Manualtherapeut am UniversitätsSpital Zürich, um das Thema „Die Rolle des Nackens bei der Gleichgewichtsregulation“. In diesem Kursteil wurde unter anderem auf die Wichtigkeit der tiefen, gelenksnahen Muskelsysteme des oberen Nackens hingewiesen. Tests und Übungen zur Verbesserung der Propriozeption des Nackens wurden intensiv geübt.
Die Referentengruppe sah sich einer sehr motivierten und engagierten Gruppe von erfahrenen Physiotherapeuten gegenüber. Das Unterrichten machte deshalb grossen Spass. Auch das hervorragende Ambiente von Solsana und der gesellschaftliche Austausch; sei es beim Kegeln, gemeinsamen Musizieren oder spannenden Gesprächen an der Bar, trugen dazu bei, dass diese Woche bei uns allen noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Auf diesem Wege nochmals vielen Dank an alle für das Gelingen dieser Woche und insbesondere an Theo Gamper, der diesen Kurs mit seinem persönlichen Engagement erst möglich machte.
Für das Referententeam
Balz Winteler, Cheftherapeut, UniversitätsSpital Zürich
Bericht vom Kurs, Anatomie am Präparat, 05.11.10
Der gestrige Besuch in Basel war ein voller Erfolg. Auf eindrückliche Art
und Weise durften wir 3 Präparate richtig und genau betasten. Die
Erklärungen der Ärzte war sehr kompetent und einfühlsam! Ich hatte das Gefühl, dass alle zu tiefst beeindruckt und zum Teil über das ertastete
überrascht waren. Ich war und bin sehr glücklich, dabei gewesen zu sein! Ein
grosses Lob den Leuten in Basel und ein herzlichen Dank für die Organisation.
Fritz Bolliger
Bericht vom Stand an der Züspa 2010
Am 2. und 3. Oktober waren wir mit einem kleinen Stand an der Züspa als Aussteller vertreten. Unsere Ausstattung war mit Skelett, Liege, Sitzball, diversen Gleichgewichtsgeräten und zwei elektronischen Hilfsmitteln und einem Lehrbuch für Sporttherapie in Braille gut bestückt.
Wir zeigten einigen Besuchern, wie schwierig es ist ohne zu sehen das Gleichgewicht zu behalten, wie wir blinden und sehbehinderten Therapeuten instruieren und behandeln. Wir hatten einige Gespräche über Blindenschrift, Führhunde und andere Hilfsmittel.
Es waren zwei gute, auch anstrengende Tage an einer gut besuchten Messe. Leider konnten wir stark Sehbehinderten resp. Blinden nicht alle interessierten Personen ansprechen, da wir teilweise einfach nicht bemerkten, dass jemand schaut oder liest.
Susanne Gasser
Kursbericht, Easy-Taping vom 26. und 27.06.2010
Am Samstag den 26.06. trafen wir uns schon gut gelaunt zu einer zum Glück noch christlichen Zeit, nämlich um 10.00 Uhr am Kiosk beim Bahnhof Tiefenbrunnen mit unserem Kursleiter Marco Schuurmans Stekhoven.
Gemeinsam gingen wir dann die gut 100 Meter zur Mühle, wo uns ein praktisch eingerichteter Kursraum weiter positiv stimmte. Erstens war der Raum übersichtlich und zweitens fehlte nichts: Pro 2ergruppe gab es einen Tisch, an dem wir uns für die Theorie ausbreiten konnten und einen weiteren Tisch, um daran praktisch zu üben. Ausserdem gab es für jeden eine Schere, einen Abfalleimer und genügend Tape-Material. Ich schätze das sehr, weil man dann keine Zeit mit Suchen versäumen muss.
Des Weiteren, nicht ganz unwichtig, gab es eine Kaffeemaschine, Mineralwasser, Gipfeli und Früchte, womit wir uns jederzeit bedienen konnten. Die Kaffeemaschine war sogar das erste, das uns Marco zeigte. Als wir dann wussten wie sie funktionierte, stand dem Kursbeginn nichts mehr im Wege.
Kurz und präzise führte uns Marco in die Theorie des Easy-Tapings ein. Danach ging's sofort ans Praktische und beim wieder Abreissen der Streifen manchmal sogar ans Lebendige.
Aber nun zuerst zum Praktischen:
Motiviert und genau zeigte uns Marco zuerst die Prinzipien des Testens, die aktiven Tests und dannn die Richtungsmöglichkeiten der Hautverschiebung oder z.B. der Verschiebung der Scapula. Der Patient entscheidet jeweils die Tape-Richtung mit, indem er bestimmt in welche Richtung der Test, sei es eine Bewegung oder ein Kraft-Test, besser geht. In die entsprechende Richtung wird dann das Tape angelegt. Wie kompliziert so ein Tape ist, hängt davon ab, wie man am meisten aus dem Test herausholen kann, bzw. die Beweglichkeit oder Kraft des Patienten am besten verbessern kann. Tapes können aber auch zur Schmerzreduktion eingesetzt werden.
Nachdem sich also die 16 Hände, es sah wirklich noch lustig aus, von Marco und dem jeweiligen Modell zurückgezogen haben, machten wir uns ans Werk.
Die ersten Tapes gelangen unterschiedlich gut. Mir machte zuerst mein Defizit mit dem rund Schneiden zu schaffen, das ich noch vom Kindergarten her habe. Ich war halt nie kreativ genug selber zu basteln und die Sehenden sagten immer, dass ich das nicht könne. Aber das ist Vergangenheit. Mit Marcos Tricks schneide ich heute wie ein Weltmeister, zumindest wenn es die Qualität der Schere zulässt.
So Tapten wir mehr oder weniger den ganzen Bewegungsapparat in den 2 Tagen, ein Gelenk nach dem anderen und es lief immer besser!
Einige der letzten und schwierigeren Tapes zeigte uns Marco sogar mit geschlossenen Augen. "Man kann das sehr gut blind machen." Gesagt haben das ja schon viele, aber es lässt sich nicht jeder gerne darauf ein. Das war wirklich super und er hatte recht, die Tapes waren schön und spannten richtig. Gratulation!
Am Schluss des Kurses war mir auf jeden Fall klar, dass Taping, gerade Easytaping aber sicher auch andere Taping-Arten, von Blinden ganz gut gelernt und angewendet werden können. In meiner Ausbildung wurde oft das Gegenteil behauptet. Dadurch hatte ich grosse Vorurteile. Zum Glück habe ich diesen Kurs trotzdem oder erst recht deshalb besucht.
Marco hat mich und hoffentlich auch viele andere von einer guten neuen Behandlungsmethode überzeugt, die ich schon jetzt sehr häufig in meinen Arbeitsalltag integriere.
Dafür möchte ich mich im Namen des ganzen Kurses bei Marco ganz herzlich bedanken!
Ausserdem möchte ich auch Susanne Gasser für die Organisation dieses Kurses herzlich danken, auch das war natürlich spitze!
Zum Schluss wünsche ich allen Teilnehmern dieses Kurses viele Patienten, die sie erfolgreich tapen können!
Entlebuch, 06.07.2010
Barbara Rubin
Kursausschreibung, Easytaping 2 Tageskurs für Sehbehinderte Physiotherapeuten
Easytaping ist eine neue funktionelle Taping Methode. Wobei die direkte Funktionsverbesserung durch das Taping im Vordergrund steht. Mit Hilfe von Hautverschiebe Tests wird die Tape Richtung und Taping Technik ermittelt und die Wirksamkeit mit Funktionstests eruiert.
Der Easytaping Basiskurs für Sehbehinderte Physiotherapeuten umfasst eine theoretische Einführung, Demonstration der Easytaping Techniken und viele Applikationen an Fuss, Knie, Hüfte, Rücken, Nacken, Schulter und Ellenbogen.
Die Techniken sind gut nachvollziehbar, die Instruktionen und Demonstrationen werden auf die Sehbehinderung angepasst.
Das Kursskript wird als Text-Version auf CD zum Kurs geliefert. Und kann vom Computer ausgelesen werden.
Datum: 26.06. und 27.06.2010
Zum Instruktor
Marco Schuurmans Stekhoven,
Physiotherapeut und Easytaping Master Instrukteur, First Kinesiotaping Instrukteur in der Schweiz
An die Ausserordentliche Generalversammlung der IMTT
Im Namen von Physioblind begrüsse ich die Teilnehmer der ausserordentlichen GV.
Leider kann ich als Kursorganisator von Physioblind an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen.
So möchte ich Beat auf schriftlichen Wege ein grosses, herzliches Dankeschön zukommen lassen, dass wir in der damals genannten" Kommission für Sehbehinderte und blinde Physiotherapeuten" die Möglichkeit bekommen haben, seine Kurse zu besuchen.
Wer sind wir "Physioblind"? Die Frage stellte sich z. B. am Wochenende vom 3.10./ 4.10.09 am Workshop "Klettern und Triggern", als eine Teilnehmerin meinte, ich wusste gar nicht, dass es blinde Physios gibt! Es ist uns deshalb ein Anliegen, wieder einmal darauf aufmerksam zu machen, dass es uns gibt.
Beat Dejung hat uns vor 14 Jahren das "Triggern" beigebracht.
Er tat das auf eine bestimmte aber lockere Weise, die uns zu gute kam, unter dem Motto: "Suech- drück- und du merksch was passiert".
So lernten wir Triggern nach Gefühl und eigener Erfahrung. Beat hat uns den ersten Triggerkurs 1995 gegeben und uns auf den Geschmack gebracht, dass es eine Therapieform ist , die uns Sehbehinderten und Blinden liegt.
Im weiteren Verlauf der Ausbildung hat uns dann Christian Gröbli begleitet.
Es gingen unter dieser Obhut 8 Diplomierte Triggertherapeuten-innen hervor, später 4 DryNeedling-Therapeuten. Im Laufe der Zeit haben wir unter der kompetenten Leitung von Heidi Tanno noch weitere Kurse durchgeführt.
Leider mussten wir auch die unschönen Zeiten erleben. Physioblind fühlte sich jedoch immer der IMTT zugehörig und organisierte sich auch weiterhin über IMTT-dies nicht zuletzt wegen des Engagements von Beat für unsere Anliegen.
Ich wünsche im Namen von Physioblind Beat Dejung alles Gute
für seinen wohlverdienten Ruhestand.
Der IMTT und dem ganzen Vorstand
wünschen wir weiterhin viel Power und Erfolg.
Viele Grüsse, für den Verein Physioblind, Theo Gamper,
Wochenendkurs "therapeutisches Klettern" in Bad Ragaz
Das Wochenende vom 3. und 4. Oktober 2009 verbrachten wir bei schönstem Wetter mit dem Thema des "therapeutischen Kletterns". Es war nicht Eiger Nordwand und auch nicht Wand der Sila, sondern eine Sprossenwand oder eben die Kletterwand in der Therapie. Die Übungen sind einfach und erstaunlich in ihrer Wirkung. Es können gezielt Muskelgruppen stimuliert und Wirbelsäulen-Fehlstellungen effizient korrigiert werden. Eine Verstärkung der Übungen kann dadurch erreicht werden, indem die Sprossenwand oder die Kletterwand überhängend geneigt wird. Anhand von Videoaufnahmen beeindruckte die motivierende Wirkung der Kletterwand auf einen spastisch gelähmten Buben, der eben nicht in die Therapie, sondern ins Klettern geht, was in der Wahrnehmung eines behinderten Kindes wirklich nicht das Gleiche ist. Für die spastisch gelähmten Patientinnen und Patienten bietet die Kletterwand eine Abwechslung in der Therapie und eine deutlich motivierende Herausforderung. Dabei kann tonisiert und wenn man die Rotation mit in die Behandlung einbezieht auch detonisiert werden.
Die Kletterwand bietet tatsächlich eine Alternative im Gymnastikangebot der modernen Physiotherapie. Der Vorteil ist die deutliche Motivationssteigerung gegenüber der alt hergebrachten Sprossenwand. Die Kosten von ca. Fr. 2'500.00 für eine Kletterwand sind im Vergleich mit einem Trainingsgerät bescheiden. Die Sprossenwand ist dagegen günstiger und vielseitiger.
Für uns blinde Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten ist es wichtig, dass wir auch Therapiemöglichkeiten ausserhalb unseres Arbeitsalltages kennen lernen. Es tut gut, einmal über seine eigenen Grenzen hinaus zu gehen.
Am Rande bekamen wir noch etwas vom Skulpturenpark in Bad Ragaz mit und wer wollte hatte die Möglichkeit, das neue Thermalbad zu geniessen. Das Abendprogramm mit Torkel in der Bündner Herrschaft war genussvoll und weinlaut, was uns überarbeitetem Therapeutenvolk sehr gut bekommen ist. Der stündige Hin- und der ebenso lange Rückweg war Therapie für uns und unsere "gefüllten" Seelen.
Den Organisatoren Angelika Soler und Theo Gamper sei an dieser Stelle herzlich gedankt, ebenso den Kursverantwortlichen Heidi Tannò und Dirk Scharler.
Beni Fasser
SOLSANA – KURS 2009
“Trainings-Methode nach Pilates"
Unser bereits traditionell gewordener Weiterbildungskurs fand auch dieses Jahr wiederum im Hotel Solsana oberhalb des schönen Simmentaler Dorfes Saanen statt. Die Woche vom 24. – 29. August brachte uns nebst gewohnt guter Küche und freundlicher Atmosphäre viel Sonnenschein mit teils hochsommerlich heissen Temperaturen.

Zwei echte „Sonnenscheine“ waren auch unsere beiden Kursleiterinnen Karolina Schmid und Jeannine Schläppi. Mit einem gelungenen Mix aus kanadischem Humor und Berner Oberländer Charme haben die beiden es vorzüglich verstanden, uns das Konzept von Joseph Pilates nahe zu bringen.
„Pilates“ ist schon seit einigen Jahren in aller Munde; und jetzt wissen wir auch warum: Bei dieser Trainingsmethode steht für einmal nicht die Zurschaustellung von möglichst grossen Muskelpaketen im Vordergrund, sondern die Erlangung einer stabilen, ausgewogenen Körpermitte. Durch das gezielte Training der kleinen, oft viel zu schwachen Muskeln nahe der Wirbelsäule können erstaunliche Effekte erzielt werden: Verbesserung von Haltung, Ausdauerleistung, Koordination und Körperwahrnehmung, um nur einige zu nennen – und, last but not least, kann den „Reservereifen“ und anderen unliebsamen Fettpölsterchen effizient zu Leibe gerückt werden.

Karolina und Jeannine, Ihr habt uns allen und damit auch vielen unserer PatientInnen etwas wirklich Gutes getan! Nochmals ganz herzlichen Dank!
Schmerikon, 9. September 2009
Therese Reichert
Verein „physioblind“
Kursausschreibung Wochenkurs Solsana 2009
Mat class Basic nach J.H. Pilates Diplomlehrgang
Einwöchiger Lehrgang speziell konzipiert für 20 blinde Physiotherapeuten
Ausbildungsinhalte/Ziel
Dieser Lehrgang bildet den Grundstein für Ausbildungen nach der Pilates Methde Methodik und Choreographie einer Lektion, Technikschulung, effizienter Einsatz von Rings & Rollers, Mat Class nach J. H. Pilates. Übungen in Musterlektionen, Körperwahrnehmungsübungen, praktisches Unterrichten mit Feedback, Tipps und Tricks für funktionelles Pilates Training und Unterricht mit speziellen Teilnehmern wie Schwangeren oder Senioren.
Am letzten Tag wird eine praktische sowie theoretische Prüfung durchgeführt. Es wird je nach Erfolg eine Teilnahmebestätigung oder ein Diplom überreicht.
Hauptreferentin
Karolina Schmid Pilates Instruktorin, Ausbildnerin
Datum Montag 24.08. - Fr 28.08.2009
Fachmodul 1 + 2: 5 Tages Schulung
Ort Kurs- und Ferienzentrum Hotel Solsana, 3792 Saanen
Tag der Physiotherapie zum Thema Schmerz
Das Schmerz nicht einfach Schmerz ist sondern vielmehr eine Wundertüte mit vielen Ueberraschungen erlebte ich am Tag der Physiotherapie in der Physiotherapie Glarus am 15.09.08.
"Gwundrig"
Nachdem ich im Fridolin vom 6. September den Artikel zum "Tag der Physiotherapie" gelesen hatte, meldete ich mich zum Vortrag "Schmerz - die alltägliche Herausforderung" von Fritz Bolliger an. Da ich schon viele Jahre an chronischen Schmerzen leide und mich mit diese Problematik auseinander setze, war ich "gwundrig" was ich da neues erfahren kann.
Herzlicher Empfang
Mit feinem Kaffee und selbstgemachtem Kuchen wurde ich durch das Team von www.physioglarus.ch am vergangenen Samstag, 15. September, im Glärnischzentrum herzlich empfangen. Ca 20 Personen haben sich zum Vortrag in der Praxis eingefunden.
Werkzeuge gegen Schmerz
In den 75 spannenden Minuten stellten wir uns die Frage: Was ist eigentlich Schmerz, wie entsteht er. Wir beleuchteten Aspekte aus der Sicht des Physiotherapeuten und Betroffenen. Zum Schluss zeigte uns Herr Bolliger diverse Möglichkeiten und Werkzeuge, welche die Physiotherapie den Betroffenen im Umgang mit ihrem Schmerz zur Verfügung stellen kann. Ich war begeistert, wie uns der blinde Physiotherapeut sicher durch das umfangreiche Thema führte. Ich erlebte wie viele Mitmenschen zwar ihren eigenen individuellen Schmerz ertragen müssen, aber viele der Verhaltensmuster sich gleich zeigen. Auch die Probleme im Umgang mit dem Schmerz sind oft sehr ähnlich. Ich fühle mich bestätigt, dass chronische Schmerzen auf allen Ebenen, Schritt für Schritt behandelt werden müssen. Dabei spielen meine Mitarbeit, meine kraft und meine Motivation eine wichtige Rolle. Daher bin ich überzeugt, dass ich zu meinem erfolgreichen Umgang mit meinen Schmerzen auch diesen Aspekten grosse aufmerksamkeit schenken will und ich mich entsprechend einrichten muss.
Schnupperkurse gaben Einblicke in systematisches Körpertraining zur Kräftigung der Muskulatur und Schmerzmilderung
Nach dem Vortrag besuchte ich mit einigen Leuten die Schnupperkurse in Pilates und Spiraldynamik. Andere liessen sich in einer Einzelsitzung durch die Dipl. Physiotherapeuten beraten oder behandeln. Für manche war der Vortrag recht anstrengend, so dass sie lieber ihre Ruhe im Freien suchten. Mich haben die gut vorbereiteten Schnupperkurse überzeugt und ich werde mich bestimmt für eine der beiden Gruppen "Pilates" oder "Spiraldynamik" welche ab Ende Oktober starten anmelden.
H.P. I., Netstal
Das grosse Jubiläum am Tag der Physiotherapie
Die Physiotherapie Glarus AG bringt zwei Anlässe unter einen Hut
den nationalen Tag der Physiotherapie zum Thema Schmerz und das 20-jährige Bestehen der Praxis.
Mit einem Vortrag, Schnupperlektionen und Behandlungen.
Von Irène Hunold Straub. Glarus.
Als der erblindete Bernhard Fasser vor 20 Jahren seine Physiotherapie-Praxis in Glarus eröffnete, mochte wohl mancher staunen. Er hatte Erfolg. Zwei Jahre später stiess Fritz Bolliger hinzu, welcher seit Geburt nichts sieht.
Dafür ist das Gespür für die Patienten umso besser ausgebildet.
Vor eineinhalb Jahren hat Fritz Bolliger die Physiotherapie Glarus AG im Glärnischzentrum übernommen, und Bernhard Fasser führt seither die Physiotherapie Insel, wo er vor allem chronisch Kranke in einer ruhigen Atmosphäre behandelt.
«8500 Patienten behandelt .»
"Fritz Bolliger war massgebend am Ausbau der Praxis beteiligt", sagt heute Bernhard Fasser.
Und er rechnet aus, dass in all den Jahren rund 8500 Patienten behandelt worden seien.
"Jeder vierte Glarner war demnach mal bei uns in Behandlung." Seit je umfasst die Praxis 250 Stellenprozente, welche im Moment auf fünf Personen verteilt sind.
«Der Schmerz als Thema .» Das Jubiläum soll gefeiert werden.
Gleichzeitig soll aber auch der Tag der Physiotherapie begangen werden.
"Dieser wäre offiziell am 8. September, aber es finden schweizweit während den ersten beiden September-Wochen Aktivitäten statt.
So haben wir den 15. September für unsere beiden Anlässe gewählt", erklärt Fritz Bolliger.
Er macht als einzige Praxis im Glarnerland mit.
Schon 2005 sei ein solcher Tag durchgeführt worden.
Damals machte die Physiotherapie Glarus AG nicht mit, denn es ging um Sturzprophylaxe - ein Thema, wo die Sehbehinderten nicht viel beitragen konnten.
Jetzt jedoch, beim Thema Schmerz, wird Fritz Bolliger einen Vortrag im grossen Therapieraum im hinteren Teil der Praxis halten.
Der Titel heisst "Schmerz, die alltägliche Herausforderung".
"Die Zuhörer sollen sehen, wie man mit dem Schmerz umgehen kann, sie sollen profitieren können", sagt Fritz Bolliger.
Bei den zwei Schnupperlektionen, die angeboten werden, geht es in erster Linie um Prophylaxe
Zum einen wird Franziska Weber eine Pilates-Lektion anbieten. Franziska Weber gehört zum Team der Physiotherapie Glarus AG.
Zum anderen wird die Bewegungspädagogin Paula Engler eine Lektion in Spiraldynamik gestalten.
Fritz Bolliger könnte sich vorstellen, dass sich daraus später mal eine Zusammenarbeit ergeben könnte.
Vortrag und Schnupperlektionen sind gratis.
Zum Jubiläum wird Bolliger ausserdem zum Jubiläumspreis von 20 Franken eine individuelle Untersuchung, Beratung und Behandlung von Schmerzen am Bewegungsapparat sowie von Kopfschmerzen anbieten.
Narbenbehandlung nach David Boeger
Die Sehbehinderten mit dem Gespür in den Händen
DIE SÜDOSTSCHWEIZ | SAMSTAG, 13. SEPTEMBER 2008
Arbeit mit Sehbehinderten: Kursleiter David Boeger bringt den Kursteilnehmern die von ihm entwickelte manuelle Narbentheorie
näher. Blinde und sehbehinderte
Physiotherapeuten aus der ganzen Schweiz absolvieren in
Glarus einen zweieinhalbtägigen
Kurs zum Thema
Narbenbehandlung. Die Weiterbildung
haben Bernhard Fasser
und Fritz Bolliger organisiert.
Von Irène Hunold Straub
Glarus. – Für den Kursleiter David
Boeger ist es das erste Mal, dass er mit
blinden Berufskollegen eine Weiterbildung
durchführt. Er hat am Abend
zuvor im Hotel «Glarnerhof» einen
Vortrag für die Öffentlichkeit gehalten
und die zahlreichen Fragen der
Interessierten beantwortet. Das war
für ihn ein Vortrag wie viele andere
auch. Für den Kurs, der seit gestern in
Glarus stattfindet, musste er sich jedoch
etwas umstellen. So arbeitet er während der zweieinhalbtägigen
Fortbildung statt mit Bildern
mehr praxisbezogen. Was er
über die manuelle Narbentherapie
vorträgt, tut er völlig frei. Die Sehbehinderten
werden später noch ein
Skript zugeschickt bekommen. Einige
nehmen das Gesagte auf einen Tonträger
auf, andere greifen in dieTasten
eines Mini-Laptops.
Erstmals in Glarus
Alle kennen einander bereits von früheren
Kursen her. Das ist schon bei
der herzlichen Begrüssung offenkundig
geworden. Für gewöhnlich werden
dieWeiterbildungen der sehbehinderten
Physiotherapeuten im Saanenland
abgehalten: in einem Hotel, das
Blinden, Sehbehinderten und allen
übrigen Gästen offensteht.
Bernhard Fasser und Fritz Bolliger,
die beide als Blinde ihre eigene Physiotherapie-
Praxis in Glarus führen,
haben beim Verein Physioblind angeregt,
dieses Mal einen Kurs im Glarnerland
durchzuführen. «Es geht
jeweils nicht nur um Wissenswertes,
sondern auch um die Motivation für
unseren Beruf», weiss Fritz Bolliger.
Die Organisatoren haben sogar dafür
gesorgt, dass während der Kurszeiten
die drei Blindenführhunde von einzelnen
Personen in Obhut genommen
werden.
Schon vor Beginn des Kurses
ist David Boeger zuversichtlich, dass
die Sehbehinderten einen besonderen
Zugang zum Thema haben. «Es
geht hier ja sowieso viel ums Fühlen»,
sagt er, denn es handle sich um das
Bindegewebe und um Spannungsunterschiede
im Gewebe.
Ausserdem stehen ihm zwei sehende
Physiotherapeuten zur Seite. Und
so geht es denn im «Stadthof», dem
Kurslokal, fröhlich und gleichzeitig
ernsthaft zu und her.
Narbentherapie ist schmerzhaft
Während der Einführung erklärt der
Referent die von ihm entwickelte
Technik zum Diagnostizieren und
Lösen sämtlicher Narben. «Nicht nur
von Operationsnarben; auch jede entzündung
hinterlässt Narben, ja jeder
blaue Fleck», informiert er. Und während
in der herkömmlichen Narbentherapie
die Narbe selbst im Zentrum
stehe, beziehe die manuelle Narbentherapie
das gesamte Bindegewebssystem
in in die Therapie ein.
Daraufhin wechseln die Teilnehmenden
zu den insgesamt neun Massageliegen.
Sie therapieren sich gegenseitig.
«Da spürt man auch als
Therapeut, wie sich dieseTherapie anfühlt
», so der Kursleiter. Sie lernen
dank ihrer Erfahrung in ihrem Beruf
schnell, wieVerklebungen undVernarbungen
zu erkennen sind.
Boeger stellt seine Therapieform als eine
wirksame Erweiterung der bisherigen
physiotherapeutischenTechniken dar.
Die Teilnehmer machen die Erfahrung,
dass diese Narbentherapie
schmerzhaft ist – dann nämlich, wenn
die zu verklebenden Schichten, die
nicht zusammengehören, gelöst werden.
Dann gibt es einen hellen, scharfen,
spitzen Schmerz. Sie erfahren
auch, dass die wenigsten Patienten
wegen Narben in die Praxis kommen,
sehr oft jedoch wegen Folgeproblemen.
«Die meisten Befunderhebungen
beginnen bei mir bei den Füssen», so
Boeger. Denn die Füsse seien so wichtig
wie das Fundament eines Hauses.
Schon bald wissen die Sehbehinderten,
über welche Testpunkte sie herausfinden
können, welche Probleme
woher verursacht werden.
Bericht des Wochenkurses 2008
Seit vielen Jahren, also fast schon traditionell, treffen sich blinde und sehbehinderte Physiotherapeuten zur gemeinsamen Weiterbildung im Hotel Solsana oberhalb des Dorfes Saanen im Berner Oberland.
Thema des diesjährigen Kurses, der vom 23.- 27. Juni stattfand, war „Propriozeptives Ueben und post-operative Frührehabilitation.
Es war in vielerlei Hinsicht ein schöner und interessanter Kurs. Unsere erfahrenen Instruktoren Hannu Luomajoki und Irene Wicki haben es wie schon bei früheren Einsätzen glänzend verstanden, mit angenehm kurzen Theorieblocks und praxisorientiertem Arbeiten Lebendigkeit und Abwechslung in diese Woche zu bringen. Beeindruckend, wie es für sehende Kollegen möglich ist, ohne technische Hilfsmittel wie Beamer etc. für uns Blinde absolut nachvollziehbar zu unterrichten!
So konnte vertrautes, aber vielleicht vergessenes Wissen aufgefrischt, aber durchaus auch Neues hinzugelernt werden. Eine kleine Bergwanderung am Mittwochnachmittag, wo wir die Aufgabe bekamen, im Schweisse unseres Angesichts thema-orientierte „Rätsel“ zu lösen, war ein absolutes Highlight! Nochmals „herzlichen Dank“ an Euch, Irene und Hannu! Unser Alltag mit den Patienten hat einen echten Motivationsschub erhalten
Die Tatsache, dass sich immer wieder die „üblichen Verdächtigen“ in der Solsana treffen, macht diesen Kurs Jahr für Jahr zu einer Art Familienzusammenkunft, kennen sich doch einige von uns schon seit mehr als zwanzig Jahren! Da gibt es natürlich vieles zu bereden, auszutauschen und, vor allen Dingen, zu lachen.
Last but not least sollen ja auch die äusseren Bedingungen passen: Gut gefüttert und getränkt und mit herrlichem Sommerwetter verwöhnt, werden wir den Physiokurs 2008 in allerbester Erinnerung behalten.
Schmerikon, im Juli 2008,
Therese Reichert
Kursausschreibung Wochenkurs Solsana 2007
Myofasziale Triggerpunkt-Therapie
Modul 2 (Muskulatur von Kopf und Extremitäten, Entreipments)
17. September 2007 - 21. September 2007
Zielgruppe: Der Kurs richtet sich in erster Linie an sehbehinderte
Physiotherapeuten.
Inhalte: Extremitätenmuskeln, Kopf-, Gesichts- und Kaumuskeln,
Entrapments, Kopfschmerz, Schleudertrauma, Kieferschmerzen,
„thoracic outlet syndrorrT, Epikondylopathie,
Karpa|tunnelsyndrom, Supinatorsyndrom, Pronatorsyndrom,
Handgelenk- und Fingerschmerz, Piriformissyndrom, Trochanterschmerz, Begleitschmerz bei
Arthrose, Leistenschmerz, Knieschmerz,
Tarsaltunnelsyndrom, Achillodynie
Ziele: Die Teilnehmenden vertiefen ihr Verständnis über myofaszial verursachte Schmerzen und Funktionsstörungen und setzen sich mit komplexen myofaszialen Schmerzsyndromen auseinander
(Clinical Reasoning). Sie verfeinern und differenzieren die
manuellen Behandlungstechniken im Bereich der Kopf- und
Extremitätenmuskulatur.
Dauer: 5 Tage
Voraussetzung: Modul 1 oder TP1 mit Anschlusstag
Leitung: Christian Gröbli, PT, Instruktor IMTT®, David G. Simons Academy
Abigail Bernath, PT, Triggerpunkt-Therapeutin IMTT®
Myofasziale Triggerpunkt-Therapie
Refresher Tage
21. September 2007 / 22. September 2007
Zielgruppe: Die Kurse richten sich in erster Linie an sehbehinderte Physiotherapeuten, welche die Prüfung zum Triggerpunkt-Therapeuten, IMTT® absolviert haben.
Inhalte: Repetition der „highlights” aus den Kurses TPI, TP2 und TP3.
Ziele: Auffrischung und Vertiefung der theoretischen und
praktischen Kenntnisse der myofaszialen TriggerpunktTherapie.
Der Kurs dient der Revalidierung des Zertifikates, Triggerpunkt-Therapeut, IMTT®"
Leitung: Ricky Weissmann, PT, Instruktor IMTT®, David G. Simons Academy
Abigail Bernath, PT, Triggerpunkt-Therapeutin IMTT®, Instruktorin David G. Simons Academy
Bericht über die Generalversammlung von Physioblind vom 24. März 2007 in Zürich
Am Samstag, 24. März 2007, führte der Verein "Physioblind", die Nachfolgeorganisation der inzwischen aufgelösten "Kommission sehbehinderter Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten" des "Schweizer Physiotherapie Verbandes", seine zweite Generalversammlung durch. In "Physioblind" sind neu 28 sehbehinderte und blinde Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten und ein blinder Chiropraktor organisiert. Nebst den statutarischen Geschäften beschloss "Physioblind" sein neues Leitbild und die Fort- und Weiterbildungsaktivität der nächsten beiden Jahre. Eine Webside www.physioblind.ch ist am Entstehen und an der Zielsetzung, blinde und sehbehinderte Interessenten in der Schweiz zu Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten auszubilden, wird mit aller Kraft festgehalten.
Dr. Roy Bösiger, der blinde Chiropraktor
Roy Bösiger hat sich vergeblich, trotz guter Qualifikation, in der Schweiz bemüht, eine Ausbildung zum dipl. Physiotherapeuten zu absolvieren. Seiner Blindheit wegen wurde er zu keiner Ausbildung in der Schweiz zugelassen. Nun hat er es eben anders geschafft. Er studierte in Bern Biologie und danach in Los Ancheles Chiropraktik. Heute ist er mit allen Zulassungen in der Schweiz Chiropraktor und, wenn alles klappt, wird er noch dieses Jahr Verordnungen für Physiotherapie ausstellen. "Physioblind" freut sich sehr, mit Dr. Roy Bösiger, einen Chiropraktor in seinen Reihen zu haben, mit ihm die Fort- und Weiterbildung zu bestreiten und Erfahrungen auszutauschen.
Bernhard Fasser
Der blinde Chiropraktor zu Besuch in Glarus
Am Samstag, 24. Februar 2007, trafen sich 15 blinde und sehbehinderte Physiotherapeuten zum Erfahrungsaustausch mit dem ebenfalls blinden Chiropraktor Roy Bösiger aus Sargans.
Roy Bösiger, 30, studierte in Bern Biologie und danach Chiropraktik in Los Angeles. Nachdem er seine Ausbildung in Amerika abgeschlossen hatte, stellte er sich nach einer zweijährigen Assistenzzeit in Chur den schweizerischen Prüfungsinstanzen und ist nun anerkannter Chiropraktor in Sargans.
Eigentlich wollte er Physiotherapeut werden, weil er, wie seine Torballkollegen Fritz Bolliger und Ruedi Schefer, einen Beruf ausüben wollte, in dem er sich als Blinder einbringen und Anerkennung erlangen konnte. Die einzige damalige Ausbildungsmöglichkeiten, die Schule für Physiotherapie des Universitätsspitals Zürich, befand ihn zwar qualifiziert, wollte ihn aber nicht zur Ausbildung zulassen. Enttäuscht suchte er dann nach einer anderen Möglichkeit und fand mit Umwegen über Amerika den Weg in eine ebenfalls herausfordernde und erfüllende Berufswelt.
Der berufliche Austausch bereichert alle
An der Fortbildung vom letzten Samstag stellte sich sehr schnell heraus, dass der berufliche Austausch zwischen Chiropraktoren und Physiotherapeuten eine tolle Sache ist. Mobilisieren und manipulieren lernten die blinden und sehbehinderten Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten von einem belgischen Kollegen, wo Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten chiropraktische Techniken anwenden. Die modernen Chiropraktoren bedienen sich mehr und mehr auch physiotherapeutischer Techniken, um die Resultate ihrer Behandlungen zu festigen oder ihre Techniken zu ergänzen. Umso mehr freuen sich alle, dass Roy Bösiger als Chiropraktor sich "Physioblind" angeschlossen hat und auch an den speziell für Blinde und Sehbehinderte organisierten Kursen teilnehmen kann.
Blinde fühlen sich wohl in in den Berufen des Physiotherapeuten oder Chiropraktoren
Blind zu sein ist kein Honig lecken. Das Leben ist nun einmal für Sehende gemacht und wir Blinden müssen uns immer an diese Welt anpassen, resp. versuchen, hinterher zu eilen. In unseren Berufen kann sich aber unsere Sehbehinderung als Vorteil erweisen, insbesondere da, wo wahrhaftes Fingerspitzengefühl erforderlich ist. Unsere Patienten haben das schnell gemerkt und vertrauen uns, was wir als grosses Geschenk gerne annehmen. Blind allein reicht aber nicht um gut zu sein. Für uns ist die Fortbildung und der gegenseitige Erfahrungsaustausch sehr wichtig. Seit Jahren organisieren wir Blinden und Sehbehinderten deshalb unsere Fortbildung selbst, um in kleinen Gruppen effizient zu lernen und immer vorn mit dabei zu sein. "Physioblind", unsere Fachgruppe. www.physioblind.ch, versteht sich als Ergänzung zum Berufsverband, dem schweizerischen Physiotherapeutenverband "Physiosuisse", dem die meisten von uns auch angehören.
Bernhard Fasser, Glarus
Kursausschreibung, Einblick in die Tätigkeit eines blinden Chiropraktors
Tauchen Sie mit mir in die Welt der Chiropraktik ein. Lernen Sie das Konzept der Subluxation kennen und verstehen Sie die Komplexität deren Entstehung. Praktisch gehen wir durch einen chiropraktischen Untersuch, schlagen Brücken zur Physiotherapie und diskutieren Synergien und Gegensätze unserer Therapien. Ich freue mich Sie kennen zu lernen und bin gerne bereit spontan auf Fragen einzugehen.
Datum: Samstag, 24. Februar 2007
Ort: Physiotherapie Glarus AG, Glarus
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 limitiert. Die Anmeldung wird auf Grund ihres Einganges berücksichtigt.
Grundlagen, Mehr zu Chiropraktik finden Sie unter
www.chiropraktik.ch
Viele Grüsse
Roy Bösiger